Philippinen setzen auf „Paderborner“ Hilfen

  • 14.03.2018

Paderborn/Manila. „Es ist beeindruckend, dass zu fast allen öffentlichen Ereignissen immer noch das Gebet und der Gottesdienst gehören“, nahm Weihbischof Matthias König die tiefe Frömmigkeit bei seinem Besuch auf den Philippinen wahr. „Wochen, die höchst bereichernd waren“, so König weiter, der bei allen Mitreisenden durch zahlreiche Begegnungen ein wachsendes Verständnis für die Mentalität und Frömmigkeit der hier lebenden Philippinas und Philippinos erkennen konnte.

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Ein Besuch per Telefon

  • 21.02.2018

Dortmund. Ein Mann lag seit 2015 leblos in seiner Wohnung. Niemand hat gemerkt, dass er längst tot war, niemand hat ihn vermisst, niemand hat sich um ihn in seinen letzten Lebensstunden gekümmert – Elke Gronau macht dies traurig und auch ein Stück weit wütend. Die Leiterin des Malteserrufes in Dortmund weiß, dass dieses Schicksal, über das vor Kurzem in den Medien berichtet wurde, kein Einzelfall ist. „Es gibt in Deutschland 16 Millionen Singles, viele davon sind ältere Menschen“, so Gronau. Damit diese nicht vereinsamen, entstand 2009 der Malteserruf als Pilotprojekt in sechs Städten, darunter auch Dortmund. Inge Gronau gehörte von Anfang an zum Team. Jetzt gibt sie die Leitung ab.

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Lego-Dom und lebendige Bauhütte

  • 15.02.2018

Paderborn. Viel Sichtbares von ihm ist nicht mehr vorhanden, doch auf seinen Grundmauern steht die heutige Paderborner Bischofskirche: Grund genug, den 950. Jahrestag der Weihe des von Bischof Imad errichteten Domes mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm zu feiern. Seinen Höhepunkt findet es am 22. Juli, dem Jahrestag der Domweihe, mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem auch zum ersten Mal die neuen Domglocken erklingen werden. Und neben vielen anderen Veranstaltungen wird auch gebaut.

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„Liebesbund“ ist auch ein Bund des Gebetes

  • 08.02.2018

Le Mans (pdp). Der fast schon sprichwörtliche „Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ steht am Ende des Filmklassikers „Casablanca“. Ebenso „wunderbar“, aber viel älter ist der „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ zwischen dem Erzbistum Paderborn und dem französischen Bistum Le Mans: Im Jahr 836 wurden die Reliquien des heiligen Liborius aus Le Mans nach Paderborn überführt.

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Zahl der Caritas-Ehrenamtlichen gestiegen

  • 01.02.2018

Paderborn/Erzbistum. Rund 17 300 Ehrenamtliche engagieren sich in 760 Gruppen der Caritas im Erzbistum Paderborn. Dabei leisteten sie 2016 mehr als 1,31 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit – etwa in Besuchsdiensten oder bei Hilfen für Flüchtlinge, Senioren, Kranke, Familien und Behinderte. Das geht aus der aktuellen Statistik der Caritas-Konferenzen (CKD) im Erzbistum hervor, die im neuen CKD-Jahresrundbrief erschienen ist.

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Nähen für Flüchtlinge in Wimbern

  • 26.01.2018

Wickede-Wimbern. Hildegard Riering ist 62 Jahre alt und begeisterte Hobbynäherin. Als im April 2014 die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Wickede-­Wimbern eröffnet wurde, war ihr klar, dass sie helfen möchte. Nicht direkt vor Ort, aber mit ihrer besonderen Fähigkeit: dem Nähen.

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Abwechselnd am Tandem-Lenker

  • 17.01.2018

Paderborn. Auf seiner Diözesanversammlung hat der Kolping-­Diözesanverband in Sachen geistliche Leitung die Weichen neu gestellt: In Zukunft werden die Religionspädagogin Yvonne Püttmann und Diözesanpräses Sebastian Schulz als Team arbeiten. Mit dem DOM sprachen sie über die Aufgabenverteilung und die zukünftige Rolle der Kolpingsfamilien.

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„Afrika könnte sich selbst helfen“

  • 11.01.2018

Dortmund-Brackel. Für eine Neuorientierung in den Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Afrika hat sich Dr. Boniface Mabanza im Sozialinstitut Kommende ausgesprochen. Der Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in der Werkstatt Ökonomie in Heidelberg verdeutlichte, dass die Rahmenbedingungen den meisten afrikanischen Staaten schaden würden.

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Andere Art des Christseins

  • 05.01.2018

Uppsala. „Mose ging mit seiner Herde hinaus in die Steppe, weiter hinaus als sonst und stieß dort, völlig unerwartet, auf den brennenden Dornbusch.“ Mit dem Bild aus dem Buch Exo­dus bereitet Schwester Margit Forster 16 junge Frauen und Männer auf die kommenden zwei Stunden vor. Gleich wird die Ordensfrau alle hinausschicken, damit sie auf den Straßen Berlins Gott suchen. „Seid aufmerksam! Ihr wisst nicht, was euch heute hier auf der Straße begegnet.“

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