Mut zur Barmherzigkeit

  • 08.04.2016

Neben den leiblichen Werken kennt die Tradition auch die geistigen Werke der Barmherzigkeit, in der vorherigen Dom-Ausgabe ging es um die ersten vier Werke.

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Trauernde trösten

  • 01.04.2016

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit sollen die Gläubigen die „Werke der Barmherzigkeit“ neu entdecken. Das regt Papst Franziskus in seiner Bulle „Misericordiae vultus“ an. Eine alte Tradition, früher kannte jeder Christ die Liste auswendig, um sein eigenes Handeln davon leiten zu lassen, mittlerweile hat sich Staub über dieses Traditionswissen gelegt.

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Exsultet: Vorzeichen und Ouvertüre

  • 24.03.2016

Mit einer eindrucksvollen Lichtfeier beginnt die Feier der Osternacht nach Einbruch der Dunkelheit bzw. vor der Morgendämmerung des Ostersonntags. Elemente dieser Lichtfeier sind die Segnung des Feuers, die Entzündung und der Einzug der Osterkerze als Symbol für Christus, das Licht, in die dunkle Kirche sowie das feierliche Osterlob. Dieses feierliche Osterlob wird nach seinem lateinischen Anfangswort auch Exsultet genannt.

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Sieh, wohin ich dich führe

  • 18.03.2016

Kreuzzeichen kennt jeder. Sie sind auch älter als das Christentum. Sogar auf Wahlzetteln muss man sein Kreuz machen. Aber Christen haben sich für Anderes entschieden, als sie das Kreuz in den Kirchen aufrichteten. Selbstverständlich war das nicht und geschah auch erst nach einigen Jahrhunderten. Erinnert das Kreuz doch an den gewaltsamen Tod Jesu, in dem zugleich menschliche Gewalttätigkeit und Verblendung als auch die den Tod überwindende Liebe Gottes sichtbar wurde.

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Mutprobe Leben

  • 14.03.2016

Der Deutsche an sich hat es gern sicher. Dafür hat er sich allerlei Vorschriften, Siegel und Beauftragte ausgedacht und installiert, die einem das Leben nicht immer leichter, aber dafür sicherer machen. Auf S. 469 im Gotteslob, gegenüber den Nummern 403 und 404, ist eine Zeichnung der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé zu sehen, die offenkundig eine Leiter zeigt.

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Erlöste Welt?

  • 04.03.2016

„Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“, das ist gewissermaßen ein Kehrvers der Kreuzwegandacht, die auch ins neue Gotteslob aufgenommen worden ist. Sie beginnt unter Nr. 683.

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Sehen und Erkennen

  • 26.02.2016

Die Zeichnung von Monika Bartholomé im Gotteslob auf S. 709, also unter der Nummer 602, Ziffer 8, ist trügerisch eindeutig. Man sieht – ist doch klar – zwei Boote, die wahrscheinlich im nächsten Moment zusammenstoßen werden.

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Reduktion

  • 19.02.2016

Fasten heißt verzichten, heißt sich reduzieren, möglichst auf das Wesentliche. Doch wann ist man an diesem Punkt angekommen? Das weiß man vorher nie, weil man die Trennlinie zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem gar nicht so scharf ziehen kann. Sicher ist aber, dass man dem Wesentlichen eher durch Weglassen näher kommt und seltener durch Hinzufügen.

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„Zeichnen ist Zwiesprache“

  • 12.02.2016

Seit zwei Jahren ist das neue Gotteslob nun schon im Gebrauch. Die ersten Liednummern sind vertraut, „Großer Gott, wir loben dich“ hat jetzt Nr. 380, nicht mehr 257. Eine grundsätzliche Neuerung im Vergleich zum Gotteslob von 1975 ist die Aufnahme eines neuen Mediums: die Zeichnungen der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé. Sie sollen an dieser Stelle während der Fastenzeit betrachtet werden.

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