Die Mutmacherinnen von Tacloban

  • 21.10.2016

Im November 2013 fegt der Taifun Haiyan über die Philippinen und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Tausende Menschen sterben. Die Überlebenden stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Missionsbenediktinerinnen starten eine Initiative, um Fischerfamilien zu helfen: langfristige Hilfe, damit sich die Menschen ein neues Leben aufbauen können – selbstbestimmt und in Würde.

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„Wir konnten nicht immer angemessen helfen"

  • 14.10.2016

Soest. Nach einem Jahr wird die von Kolping betriebene Notunterkunft für Flüchtlinge in Soest wieder geschlossen. Der ­erwartete Flüchtlingsansturm ist ausgeblieben. Zeit für einen Rückblick auf arbeitsreiche, intensive Monate.

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Die Handschriften wurden vergraben

  • 06.10.2016

Köln. Edith Stein hat während ihres Studiums und ihrer Zeit im Orden viele Schriften verfasst – philosophische und theologische Abhandlungen genauso wie Briefe, Gedichte oder Aphorismen. Ein Glücksfall sorgte dafür, dass ihre Handschriften gerettet werden konnten. Heute werden sie im Kölner Edith-Stein-Archiv verwahrt. Dort können sie zu Forschungszwecken eingesehen werden – ebenso wie die Literatur über die Heilige. Der DOM sprach mit dem Leiter des Archivs, Thomas Schuld, über Art und Umfang der Sammlung sowie geplante Aktivitäten.

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Viel Bewegung

  • 30.09.2016

Anlässlich des Kinderchortages nimmt Professor Dr. Paul Thissen (Foto), Leiter des Referates Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, zur Entwicklung der Kinderchöre im Erzbistum Stellung. Die Fragen stellte Matthias Nückel.

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„Alter wird neu verhandelt“

  • 23.09.2016

Erzbistum (-haus). Was früher „Lebensrest“ war, ist heute zu einer Phase geworden, die kontinuierlich länger wird: Das „Alter“ hat eine neue Bedeutung bekommen, meint der Bochumer Soziologe Professor Rolf G. Heinze. Der Begriff „Ruhestand“ sei in diesem Zusammenhang zu pauschal, denn viele Menschen seien bis ins hohe Alter noch fit und aktiv und nutzten diese Möglichkeiten auch – für sich persönlich oder für andere; etwa bei ehrenamtlichem Engagement.

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„Wir haben alle sehr viel gelernt“

  • 15.09.2016

Paderborn. Tausende von ehrenamtlichen Helfern betreuen und unterstützen geflüchtete Menschen. Ohne sie wäre die Integration von Migranten in die deutsche Gesellschaft nicht denkbar. Doch wie geht es den Helfern ein Jahr nach dem Herbst 2015? Was haben Sie erreicht? Wie erschöpft sind sie? Glauben sie an Angela Merkels Worte „Wir schaffen das“? Unsere Reportage berichtet über drei ehrenamtliche Helferinnen in Paderborn und ihren ganz normalen Flüchtlingsalltag.

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Ein Treffpunkt für Ausgestoßene

  • 09.09.2016

Dortmund. Wenn Katrin Lauterborn im Frühstücksraum der ökumenischen Wohnungslosen-Initiative „Gast-Haus statt Bank“ unterwegs ist, bleibt sie nicht lange unentdeckt. Ein bärtiger Mann spricht sie an. Er will wissen, ob er morgen Geld bekommt. „Hast du das Gespräch nicht geführt?“, fragt Lauterborn zurück. Man merkt: Die beiden kennen sich bereits länger, haben öfter miteinander diskutiert.

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Die Heilige aus den Slums

  • 01.09.2016

Rom (KNA). Wer an Mutter Teresa denkt, hat ein ganz bestimmtes Bild vor Augen: eine kleine, gebückte Frau in weißblauem Gewand, die Hände gefaltet, das Gesicht zerfurcht. Viele Menschen haben den „Engel von Kalkutta“ schon zu Lebzeiten wie eine Heilige verehrt. Nun wird die berühmte Missionsschwester wie erwartet am 4. September heiliggesprochen, 19 Jahre nach ihrem Tod. Papst Franziskus leitet den Festakt auf dem Petersplatz in Rom.

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Zuverlässig und fromm

  • 26.08.2016

Dortmund. Warum wird ein Mönch, der bereits 1922 verstorben ist, noch immer von zahlreichen Menschen im gesamten Erzbistum Paderborn verehrt, obwohl sein Leben alles andere als aufsehenerregend war? „Nein, Bruder Jordan war nicht spektakulär, er war eher kränklich und lebte zurückgezogen in der Klostergemeinschaft.“ Auch der Franziskaner-Bruder Klaus Albers ofm und Annette Stöckler vom Bruder-Jordan-Werk können die Verehrung nicht zu 100 Prozent fassen.

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